Über uns

Jeder Landkreis/ jedes Bundesland hat seine Schwerpunkte und richtet die inhaltliche Aufstellung der Hilfen nach eigenen Maßstäben aus. Wir, die Schartmann-Taubner GbR, greifen das auf und stellen uns in der Koordination entsprechen dazu auf. Unsere Ansätze haben sich bewährt.

Wie wir ticken
Damit Hilfen gut greifen.

#menschlich #unkonventionell #mutig #neugierig #fröhlich #professionell #respektvoll #flexibel #undogmatisch #bedarfsorientiert #leidenschaftlich #zuverlässig #sensibel #kontinuierlich #transparent #verlässlich #ressourcenorientiert #zielorientiert #individuell


Koordinationsteam Berlin

Um allen individuellen Besonderheiten der uns anvertrauten Menschen möglichst gut gerecht zu werden, haben wir dem Koordinationsteam eine Struktur gegeben, die sich an den alterstypischen Bedürfnissen unserer Schützlinge orientiert.

Wir haben am Berliner Standort drei Koordinationsteams gebildet. Sie leiten Mitarbeiter*innen an, den Besonderheiten im jeweiligen Entwicklungsalter gerecht zu werden.

So sind auch unsere Beratungsangebote wie unsere Fortbildungs­angebote für unsere Helfer*innen an diese Struktur angepasst.  Die Mitarbeiter*innen können sich spezialisieren und weiterbilden.

Kleinteam
0-11
Kita & Grundschule

Andreas Tettenborn & Steffi Georgi

Wir schauen besonders darauf wie Kinder ihre Entwicklungsschritte auch unter den jeweils individuellen Herausforderungen gehen können.  Wir begleiten und fördern hin zu größtmöglicher Selbstbestimmtheit.

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über mögliche Hilfeformen

Kleinteam
ab 11-18
Pubertät

Nicole Marquardt & Jan Chalupecky

Die Pubertät bringt viel Unruhe ins Leben und in Familien. Diese schöne aber mitunter auch spannungsgeladene Lebensphase bringt neue Herausforderungen. Unsere Hilfen sind Wegbegleitung und Vorbereitung aufs Leben.

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über mögliche Hilfeformen

Kleinteam
ab 18
Erwachsene

Marcel Francke & Sebastian Kröplin

Nach der Schulzeit stehen viele Veränderungen für unserer Schützlinge an. Es bedeutet oft eine Weichenstellung fürs Leben – wo will ich wohnen, wo will ich arbeiten, wie kann ich sein. Wir begleiten auf diesem Weg.

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(Betreutes ambulante Einzelwohnen)

Autismus

Randa Ghazal

Frau Ghazal berät unsere Helfer*innen in allen Fragen der Einzelfallhilfe für Menschen im Autismus Spektrum. Sie hilft dabei eine Basis für die Förderung zu finden, von der aus das Kind/der Mensch eine gute Entwicklung nehmen kann.

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über Hilfen im Bereich Autismus

Diabetes

Sebastian Middendorf

Herr Middendorf berät unsere Helfer*innen in allen Fragen der Einzelfallhilfe für Menschen mit Diabetes und hilft dabei für das Kind/den Menschen einen Weg zu finden, um die mit der Erkrankung einhergehenden Besonderheiten in den Alltag zu integrieren.

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über Hilfen im Bereich Diabetes


Koordinationsteam Barnim

Wir sehen uns als fachkundige Wegbegleiter im Bereich der ambulanten Hilfe.

Das Team Barnim gründete sich im November 2016 mit dem Ziel, die Trägerlandschaft im Landkreis zu erweitern. Sinn unserer Arbeit ist es, Kindern und Familien in den Bereichen, Familienhilfe Schul- und Kitabegleitung zu begleiten sowie zu unterstützen.

Dabei ist es uns wichtig auf die besonderen Bedürfnisse eines jeden einzugehen. Da wir über ein breites Spektrum an Erfahrung, sowohl in der Arbeit mit Kindern, als auch mit Erwachsenen verfügen, sind wir zu einem kompetenten Team zusammengewachsen.

Schwerpunkt unserer Tätigkeit im Landkreis sind Eingliederungshilfen für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche gemäß §§ 35a,30 SGB VIII sowie Eingliederungshilfen für körperlich und geistig behinderte Kinder und Jugendliche gemäß §§ 53,54 SGB XII in Form von Schul- und Kitabegleitungen.

Weitere ambulante Hilfeformen sind der Erziehungsbeistand und die sozialpädagogische Familienhilfe nach §§ 30, 31 SGB VIII, die intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung nach §35 SGB VIII sowie begleitete Umgänge nach § 18 SGB VIII.


Die Koordinatorinnen im Barnim sind:
Julia Hofmann, Manuela Heilmann & Marlen Schartmann


Koordinationsteam Havelland

Die Koordinatoren, Herr Francke und Herr Heldt, beschlossen im Jahr 2018 ihre gemeinsam in verschiedensten Arbeitsbereichen gesammelten Erfahrungen zu bündeln und da einzusetzen, wo sie zu Hause sind:
im West-Havelland.

Sie verfolgen die Idee und das Ziel, sich mit ihrer beruflichen Ausrichtung in diesem sozialen Großraum zu engagieren und bauen nun die Zweigstelle West-Havelland auf. Hierbei nutzen sie ihren individuellen, multiperspektivischen Blick, der sich in vielen Jahren der praktischen Arbeit entwickelt hat, für die Koordination ambulanter Hilfen.

In der modernen Hilfearbeit ist es, gerade nach der Verabschiedung des Bundesteilhabegesetzes (BTHG), unerlässlich, den Blickwinkel und die Bedürfnisse aller am Hilfeprozess beteiligten Menschen einzufangen und einfließen zu lassen. Herr Francke und Herr Heldt legen hierauf ein besonderes Augenmerk. Sie schaffen eine lösungsorientierte Arbeitsebene für alle Klienten.

Dabei ist es ihnen wichtig, dass sich theoretische Ansätze in der Praxis bewähren und sie sind gut in der Lage, die Bedürfnisse der ausführenden Fachkräfte nachzuvollziehen und diese zu unterstützen.

Die Koordinatoren im West-Havelland sind:
Marcel Francke & Michael Heldt


Unsere Wurzeln
im Jahr 2000


Unsere Gesellschafter Nico Taubner und Ole Schartmann haben aus jeweils einem eigenen, aktiv begleiteten Einzelfall im Jahr 2000 die Schartmann-Taubner GbR gegründet. Daraus entwickelte sich über die Jahre ein Unternehmen, das heute zusammen mit vielen freien und festen Mitarbeiter*innen wirkt.


Zu Beginn war die Schartmann-Taubner GbR als privat-gewerblicher Träger im damaligen Bezirk Weißensee tätig. Mit Zustimmung der Senatsverwaltung gewährleisten wir inzwischen im gesamten Berliner Stadtgebiet Eingliederungshilfen für Kinder und Jugendliche, Betreutes Einzelwohnen für Erwachsene sowie Hilfen zur Erziehung. Seit 2016 führen wir neben unserem Hauptsitz in Berlin-Mitte eine weitere Geschäftsstelle im Landkreis Barnim. Im Jahr 2018 haben wir begonnen auch im West-Havelland Hilfeformen anzubieten.

Weitere Infos zur Arbeitsweise, Qualitätssicherung und Mitarbeiter-Recruitment lesen Sie in unseren gesonderten Ausführungen.


Qualität

Eine effektive Hilfemaßnahme/Förderung muss kontinuierlich überprüft, hinterfragt und den aktuellen Bedarfen des Kindes und seiner Lebenswelt angepasst werden. Dafür sind alle notwendigen Ressourcen vorhanden, die von den Helfer*innen selbstständig und eigenverantwortlich genutzt werden können.

Unser Träger bietet Team- und Einzelberatungen, Supervisionen sowie Fortbildungen an, die der Reflexion und Weiterbildung dienen. Diese Angebote werden von den Einzelfallhelfer*innen individuell und flexibel genutzt. Der kollegiale Austausch unterstützt die im Rahmen des Hilfeplanverfahrens vorgesehenen regelmäßigen Auswertungsgespräche und findet geschützten Räumlichkeiten statt.

Zu den weiteren Rahmenbedingungen und Ressourcen unseres Trägers für die Qualitätssicherung gehören zum Beispiel jahrelang bestehende Kontakte, eine funktionierende Infrastruktur sowie eine angemessene sächliche Ausstattung.

Für weitere Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Arbeitsweise und methodische Grundlagen

Am Beginn der Hilfe steht das Hilfeplanverfahren. In Zusammenarbeit mit der betroffenen Familie und dem zuständigen Amt wird die aktuelle Lebenssituation unseres Schützlings und dessen Familie betrachtet, um gemeinsam Hilfeinhalte sowie -zeiten festzulegen. In der ersten Phase des Kennenlernens steht vor allem der Beziehungsaufbau zu unserem Schützling und dessen Familie im Vordergrund. Dabei können sich unsere Helfer*innen ein umfassendes Bild über die individuellen Stärken, Entwicklungsbereiche und Interessen des Schützlings und der Familie machen, sowie überprüfen, wie sinnvoll die im Hilfeplanverfahren gesetzten Ziele in der Praxis tatsächlich sind und auf welche Weise man sie idealerweise umsetzt.

Im weiteren Verlauf steht dann die lösungsorientierte, systemische Arbeitsweise im Vordergrund. Die Entstehungsgeschichte von Beeinträchtigung und Auffälligkeiten lässt sich nur innerhalb des familiären Kontextes betrachten. Diesbezüglich liegt auch ein besonderes Augenmerk auf der Würdigung und Fortführung bisheriger Lösungsbemühungen. Außerdem werden unter Beachtung der individuellen Lebenswelt unseres Schützlings in Zusammenarbeit mit allen Beteiligten weitere Förderwege erschlossen.

Unterschiedliche Settings sind innerhalb ein und derselben Hilfe möglich:

Einzelfallarbeit

Gruppenarbeit

Eltern- und Familienarbeit

Das übergeordnete Ziel aller Hilfen ist es, unsere Schützlinge ganzheitlich zu unterstützen und zu stärken sowie sie mit ihrem individuellen Entwicklungspotential wahrzunehmen und zu fördern.

Die eingesetzten Fachkräfte und deren pädagogisches Leitbild und Ziele

Für die dargelegten Hilfeformen stehen uns Fachkräfte (auch in Ausbildung), mit in der Regel mehrjähriger Berufserfahrung zur Verfügung.

Dies können unter anderem folgende sein:

  • (Sozial-), (Heil-), (Sonder-) (Rehabilitations-) Pädagog*innen,
  • Erzieher*innen,
  • (Ergo-), (Physio-) Therapeut*innen
  • Musiktherapeut*innen,
  • Krankenpfleger*innen,
  • Sozialarbeiter*innen,
  • Heilerziehungspfleger*innen,
  • Psycholog*innen.

Für die einzusetzenden Helfer und Helferinnen gelten neben der beruflichen Qualifikation in erster Linie das persönliche Engagement und die individuelle Lösungsorientierung. Sie müssen sich auf die jeweiligen Bedarfe ihres Schützlings und dessen Familie einlassen können und vor dem Hintergrund ihrer Erfahrung und Qualifikation jenseits einer „objektiv richtigen“ Lösung einen individuell passenden Lösungsweg finden, der in Zusammenarbeit aller Beteiligten gegangen werden kann. Alle Einzelfallhelfer*innen arbeiten selbstständig und eigenverantwortlich.

Vor allem in den Hilfen zur Erziehung kommt der systemische Ansatz für Helfer*innen zum Tragen. Die Entstehungsgeschichte von Beeinträchtigung und Auffälligkeiten lässt sich nicht einseitig und ohne den entsprechenden familiären Kontext mit Funktionen und Rollen eines jeden Familienmitgliedes betrachten. Demnach helfen den Betroffenen dann auch nicht externe, vorgefertigte Lösungen weiter. Vielmehr sollen die vorhandenen Ressourcen aktiviert und genutzt werden und die Kinder/Jugendlichen und deren Familien in die Lage versetzen, für sie passende Lösungen und Verhaltensweisen zu finden.

Mit persönlichem Engagement und Einfühlungsvermögen ist es möglich, im System Familie starre Strukturen zu lockern und eine entsprechend wirkungsvolle Hilfe anzubieten.